Tübinger Thesen zur Archäologie

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Schon Mal über die Tübinger Thesen zur Archäologie gehört? Nein? Hier werden wir Euch erklären was die Tübinger Thesen sind und wieso sie so wichtig für Archäologen und nicht Archäologen sind.

Die Tübinger Thesen zur Archäologie sind im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e. V. in 2015 entstanden. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind damals zu dem gemeinsamen Fazit gekommen, dass die Archäologie sich mitten in einem gesellschaftlichen Wandlungsprozess befinden. Möchte die Archäologie weiterhin ein Bestandteil der Gesellschaft sein, muss sie ihre Bedürfnisse und Interesse sehr ernst nehmen.

Es handelt sich um insgesamt 6 Thesen:

1. These: Archäologie braucht Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe
2. These: Die Archäologie sollte Sondengänger zur legalen Kooperation einladen
3. These: Freier Zugang zu wissenschaftlichen Informationen kann bürgerschaftliches Engagement stärken
4. These: Archäologie darf nicht durch Medientauglichkeit gesteuert werden
5. These: Kommunikation in den Sozialen Medien verbessert die öffentliche Diskussion von Archäologie
6. These: Die Archäologie befindet sich in einem umfassenden Wandlungsprozess und sollte dessen Chancen nutzen

Klicke hier um die vollständige Version der Tübinger Thesen zu lesen.

1 Kommentar

  1. Gut gemacht, danke! Gewichtiges mit heiterer Leichtigkeit vorgetragen. Was soll man als DGUF dazu noch sagen? Klar, ein Hinweis muss sein: Wer die Tübinger Thesen zur Archäologie gutheißt und unterzeichnen möchte, kann dies auch weiterhin tun – unabhängig von der Teilnahme an der Tagung 2015, unabhängig einer DGUF-Mitgliedschaft, unabhängig von einer formalen Ausbildung als Archäologin/Archäologe etc. Alle Unterstützer der Thesen werden bis zum Zeitpunkt der Drucklegung der „Tübinger Thesen“ (ca. Mitte 2016) gesammelt und in einer separaten Liste, die den Thesen beigefügt ist, publiziert. Wer unterzeichnen möchte, schicke bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Tübinger Thesen“ an vorstand[at]dguf.de und gebe an: Vollständiger Name mit ggf. akademischem Grad/Titel(n), Institution, Ort der Institution (alternativ: privater Wohnort).

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