Übersicht zu archäologischen Stellenbörsen

Ach, du studierst Archäologie! Das ist bestimmt sehr interessant, aber was machst du dann nach dem Studium?!

Wer hat die Frage noch nicht gehört? Dabei ist die Anwort ganz einfach: Arbeiten! Beschäftigungsbereiche sind neben den Universitäten u.a. außeruniversitäre Forschungseinrichtungen ( wie z. B. das Deutsche Archäologische Institut, das Römisch Germanisches Zentralmuseum Mainz usw.), der Bereich der Bodendenkmalpflege, Museen (Ausstellungen, Museumspädagogik, Forschung und Dienstleistung), private Grabungsfirmen, Tourismusbranche, Journalismus, Verlagswesen, Öffentlichkeitsarbeit von verschiedenen Einrichtungen usw. Deswegen bieten wir hier einen Übersicht zu archäologischen Stellenbörsen!

Für Grabungspraktika empfiehlt sich natürlich als aller erstes der Blick auf das schwarze Brett im eigenen Institut oder die Nachfrage beim Lehrkörper.

archäologische Stellenbörsen

Stellenbörsen für den deutschsprachigen Raum

Stellenbörse des DarV.
Besonderheit: Mitglieder des DarV. erhalten die aktuellen Stellenausschreibungen auch direkt per E-Mail
http://darv.de/service/stellenboerse/

Stellenbörse des DVA.
Besonderheit: es besteht die Möglichkeit die Suche nach Fachgebiet und erforderlichen Abschluss einzugrenzen um so ein geeignetes Praktikum- oder Jobangebot zu finden
http://www.dvarch.de/archaeologie_stellenangebote.php

Vom Verband der Landesarchäologen.
Besonderheit: Stellenangebote nach Bundesländern sortiert
http://www.landesarchaeologen.de/stellenangebote/

Stellenbörse deutscher Museumsbund:
Besonderheit: museumsspezifische Jobangebote. Keine Ausschreibungen für studentische Praktika, studentische Hilfskräfte oder freie Mitarbeit
http://www.museumsbund.de/de/aktuelles/jobboerse/

Stellenbörsen für deutsch- und englisch sprachigen/ internationalen Raum:

Stellenbörse des Archaeologieforums.
Besonderheit: Jobangebote aus dem deutsch- und englischsprachigen Raum
http://archaeologieforum.at/index.php/cb-jiob-anzeige

Stelllenbörse Archaeological:
Besonderheit: Jobangebote für eine weltweite Teilnahme an archäologischen Ausgrabungen. Auch Praktikumsplätze und Freiwilligenarbeit möglich (Nachteil: bei letzterem muss meist etwas dazugezahlt werden)
https://www.archaeological.org/webinfo.php?page=10016

Stellenbörse des BAJR:
Besonderheit: Jobangebote im Raum Großbritannien, geordnet nach Stellenangebote archäologischer Institutionen/Firmen sowie Spezialgebieten
http://www.bajr.org/

Stellenbörse des EAA(European association of archaeologists):
Besonderheit: Angebote aus ganz Europa. Weiterführende Links zu weiteren Jobbörsen
http://www.e-a-a.org/job.php

Stellenbörse aus den Niederlanden/Flandern

http://www.archeovacatures.nl/

Frewilligendienst in der Archäologie und Co.

Stellenbörse des Freiwilligendienst von Kulturweit:
Besonderheit: Freiwilligendienst in verschiedenen Ländern, über das DAI.
Momentan besonders in der Türkei. Aufgaben: Unterstützung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei der Inventarisierung und Digitalisierung von Dokumenten, in Recherchen oder Bibliotheksarbeiten oder bei kurzfristigen Projekten (Nachteil: nur sehr begrenzte Zahl an Einsatzstellen).
http://www.kulturweit.de/de/akteure/deutsches_archaeologisches_institut.html

Crossover Bereiche

Stellenbörse des Kulturmangament Network:

Besonderheit: Sortiert nach Bundesland und Datum. Richtet sich an BerufseinsteigerInnen, Stellensuchende oder KulturmanagerInnen bei der Neuorientierung.

http://www.kulturmanagement.net/stellenmarkt/prm/43/cs__11/index.html

[Gesamt:3    Durchschnitt: 3.7/5]

3 Kommentare

  1. Was genau meint Ihr mit „Öffentlichkeitsarbeit von verschiedenen Einrichtungen“? Weder in Public Relations noch in Museumsdidaktik ist man meines Wissens nach dem Abschluss eines Studiums der Archäologie an einer Universität im deutschen Sprachraum hinreichend ausgebildet, um Chancen auf eine Anstellung zu haben. Ähnlich verhält es sich in der Tourismusbranche. Als Guide kommt man zwar immer irgendwo unter, aber da ist man nur sehr selten angestellt. Anstellungen im Tourismusmanagement bleiben aus guten Gründen den dafür ausgebildeten Fachleuten vorbehalten.

    • Natürlich ist man nicht automatisch qualifiziert für alle diese Bereiche, wenn man einen Abschluss in der Archäologie vorweisen kann aber es existieren durchaus Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten innerhalb der Universitäten für die angesprochenen Bereiche. Zusätzlich kann man das Studium nutzen um in dem Bereich, für den man sich interessiert, Praktika zu absolvieren. Es geht, wie bei allen Berufen, um die persönliche Motivation und Eigeninitiative.

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